U-huuunterwegs durch Berg und Tal: Wo steckt der Eulenschatz?
Geschrieben von Lisa Savenberg
Sind die Wanderschuhe geschnürt und die Ohren gespitzt? Dann folgt dem Ruf der Eule und begebt euch auf eine spannende Suche nach unserer gefiederten Freundin. Ab dem 9. Oktober warten in verschiedenen Wandergebieten wieder versteckte Eulennester darauf, von euch gefunden zu werden. Wir haben die Nester für die Herbstferien nochmals frisch befüllt. Die Eulennest-Suche geht weiter.
So macht ihr mit:
- Wählt eure Lieblings-Familienwanderung aus der untenstehenden Übersicht. Lieber gemütlich durch ein verwunschenes Bergtal oder doch den Gipfeln entgegenstürmen? Für jeden Geschmack und jedes Niveau ist etwas dabei.
- Ab dem 9. Oktober macht ihr euch auf die Socken, folgt der beschriebenen Route und sucht das versteckte Eulennest (siehe Koordinaten). Dort wartet ein kniffliges Rätsel – und natürlich ein echter Eulenschatz als Belohnung.

Diese Rundwanderung beginnt und endet in Bruzella, mitten im verträumten Muggiotal. Nach gut 200 Metern zweigt von der Hauptstrasse Richtung Cabbio ein alter Maultierpfad ab – wie es wohl klang, als die Lastentiere hier gemächlich durchs Tal trotteten? Der Weg überquert die plätschernde Breggia, schlängelt sich hoch nach Casima und zu den Almhöfen von «Tur dell’Alpe». Nach der Kirche San Giovanni führt die Tour weiter durch die Dörfchen Muggio und Cabbio und schliesslich in die Talsohle, wo die geheimnisvolle, funktionstüchtige Bruzella-Mühle wartet. Beim Lauschen ihres Ratterns fühlt sich alles ein bisschen nach Zeitreise an. Als würde das alte Bauwerk Geschichten von damals erzählen …
Eulennest-Versteck: 45.904600, 9.036700

Schon beim Loslaufen funkelt der Silsersee wie ein riesiger Zauberspiegel. Ein einfacher Weg verläuft von Sils über eine weite Ebene zur Halbinsel Chastè, die wie ein grünes Floss in den See hineinragt. Familien erkunden sie über einen abwechslungsreichen Pfad durch den Wald, machen zwischendurch auf lauschigen Bänkli Pause – und wer mutig ist, hüpft gar kurz ins glasklare Wasser. Brrr, das fühlt sich gut an! Ein Mini-Abstecher am nördlichen Ufer enthüllt die steinernen Fundamentreste der Burg, die der Halbinsel ihren Namen gab – perfekt für kleine Ritter und neugierige Spurensuchende. Vorbei an Fischerbooten und seltenen Pflanzen schlendert man danach wieder ins Dorf.
Eulennest-Versteck: 46.430124, 9.751718

Von Innerarosa ist der Schwellisee über einen gekiesten Wanderweg in weniger als einer Stunde erreichbar. Am besten, man nimmt’s gemächlich: So bleibt genügend Zeit, um unterwegs Blumenwiesen zu bestaunen, Bergluft zu schnuppern und Kühe beim Grasen zu beobachten. Beim See angekommen sind Pause, Plantschen und Barfusslaufen angesagt. Wem gelingt es, im kristallklaren Wasser einen Fisch zu erspähen? Wer sich weiter austoben möchte, dreht auf dem Naturpfad eine Runde dem Ufer entlang, ansonsten laden zahlreiche Holzbänkli zum Verweilen ein. Der Rückweg verläuft auf derselben Route.
Eulennest-Versteck: 46.764026, 9.645909

Der Golzernsee ist von der Bergstation Golzern aus in rund 20 Minuten erreichbar. Wunderbar erfrischend präsentiert er sich am Nordhang des Maderanertals und lässt die Herzen junger Wasserratten höherschlagen: planschen und kraxeln, Steine hüpfen lassen, auf dem Badefloss herumtollen, laut juchzend den Chöpfler üben … Die Zeit vergeht hier wie im Flug. Danach geht’s abwärts: Im Tal wird der Chärstelenbach überquert und schon taucht die Alp Stössi auf, ein heimeliger Ort mit Alpbeizli und Käserei, der gluschtig macht auf einen feinen Zvierihappen. Mit Mägen voller Meringues und «Stössi-Niidlä» geht’s zum Schluss talauswärts Richtung Talstation Golzern, gemächlich dem sprudelnden Bach entlang.
Eulennest-Versteck: 46.774806, 8.741528

Bei der Bergstation Madrisa startet eine gemütliche Wanderung zur Sennerei Untersäss, weiter über den Chalchofen und schliesslich zum Aussichtspunkt Mässplatte. Wie hoch und mächtig die Bergspitzen von hier aus sind! Unterwegs blubbern immer wieder Bäche am Wegrand und bieten Gelegenheit, Staudämme zu bauen, Fundstücke zu sammeln oder den grossen Zeh mal vorsichtig ins kalte Wasser zu tauchen. Auf dem Rückweg folgt man dem schmalen Pfad unterhalb der Mässplatte, einem fröhlichen Rauschen nach, und wird mit einem versteckten Wasserfall belohnt. Rastplätze mit Feuerstelle laden hier zum Verweilen ein, eine willkommene Pause für kleine und grosse Gipfelstürmer:innen.
Eulennest-Versteck: 46.907832, 9.851483

Bei dieser Rundtour ab Lantsch/Lenz tauchen flinke Wandervögel tief in die Natur ein. Ein steiler Anstieg führt hinauf zur Hängebrücke Val Meltger. Das braucht etwas Puste, aber lohnt sich doppelt: Die Aussicht ins wilde Tobel ist einmalig – genauso wie das Kribbeln im Bauch beim Überqueren der Schlucht. Auf einem schmalen Pfad geht die kurzweilige Wanderung weiter Richtung Vasternos und quert den mehrheitlich ausgetrockneten Bergbach bei Runcalatsch. Immer wieder ändert sich die Landschaft. Mal entlang stiller Waldwege – pssst, ob hier ein Käuzchen ruft? – mal über offene Alpflächen mit weiter Sicht, auf denen man versucht ist, ein Echo in die Berge zu schicken. Am Ende verläuft die Strecke gemütlich bergab zum Ausgangspunkt.
Eulennest-Versteck: 46.693886, 9.567429
War ein anderer kleiner Entdecker schneller und das Nest ist bereits leer?
Kein Problem: Schickt uns einfach ein Foto von euch am Eulennest per E-Mail an marketing@namuk.com oder auf Instagram an @namuk. Wir sorgen dafür, dass sich der Eulenschatz direkt auf den Weg zu euch nach Hause macht.