Interview mit Pete Kurath, Kultur- und Immobilienunternehmer. Geschrieben von Melanie Gath.
Schon mit seiner Antwort auf die erste Frage wird klar: Pete Kurath antwortet ehrlich und direkt. Er lässt sich tief in die Karten schauen. Der bekannte Schweizer Kultur- und Immobilienunternehmer ist Vater von zwei Kindern. Seine Tochter ist bereits 34 Jahre alt. Bei ihr habe er in der Erziehung oder in seiner Rolle als Vater so ziemlich alles falsch gemacht, sagt er im Interview mit Franz. Doch daraus habe er viel gelernt, was er jetzt in der Vaterschaft von seinem 6-Jährigen Sohn besser machen könne und wolle.
Er erzählt von einer neuen Rollenverteilung in der Familie und welche Herausforderungen das neue Setting für ihn mit sich bringt. Dabei macht er unmissverständlich klar, dass das System ohne seine Frau Patricia dennoch in sich zusammenbrechen würde. “Ohne sie geht es nicht”, sagt er ganz klar. Gemeinsam würden sie sich den vielen neuen Herausforderungen und der grossen Lebensumstellung, die eine Familie mit sich bringt, stellen. Denn während sie früher zu zweit noch um die Welt gereist seien, müssten sie sich jetzt an eine Wochenend-Routine mit Tennis und Schwimmkurs gewöhnen.
Auf die Frage, was er als Vater gerne besser machen würde oder wo er noch Potenzial sieht, sagt Pete: “Ich bin sehr urban. Bei mir findet das Leben in der Stadt statt.” Doch er wisse, wie gut die Zeit in der Natur für seinen Sohn ist. “Er liebt es, in der Natur zu sein”, sagt er. Doch das gemeinsame Rausgehen in die Natur müsse er erst noch lernen. Häufig sei er mit dem Gefühl rausgegangen, ein guter Guide sein zu müssen. Doch er verstehe immer besser, dass es darum gar nicht geht: “Man muss es einfach machen. Ich muss keinen Plan haben. Ich muss keine Strategie haben.”
Was er bei seinem Sohn beobachtet, wenn sie gemeinsam draussen sind, und warum seine Schwiegereltern seine grössten Vorbilder sind, erfährst du im Interview.






















